Ich bin allein, nicht einsam

Manchmal sitze ich Zuhause und langweile mich wirklich. Grade jetzt, wo ich mich von meinem Freund getrennt habe. Ja, nach 4 Jahren war irgendwie die Luft bei mir raus. Ich brauchte Platz, nicht nur körperlich, sondern in erster Linie schrie meine Seele nach Freiheit. Freiheit, das zu tun, was ich will. Wann ich es will. Und wie ich es will. Nun sitze ich Abends wieder bei meinen Eltern und bin allein. Eigentlich alles, was ich mir gewünscht habe. Es fehlt mir aber was, irgendwie. Nunja, was soll man auch nach 4 Jahren permanenter Gesellschaft auch anderes erwarten. Allein.. Ja, das bin ich. Einsam? Nein das nicht. Ich hab lange drüber nach gedacht. Wirklich lange und auch sehr intensiv. Am Ende meiner Gedanken war ich mir sicher. Einsam bin ich nicht! Dafür habe ich genug Menschen um mich herum, die immer für mich da sind. Ja... So wird es sein. Doch wieso fühle ich mich so leer, wenn keine Menschen um mich herum sind? Und da sind immer wieder dieses Momente wo auch tausende Menschen um mich herum sind und ich einfach in diesem Loch sitze und glaube, da nie wieder raus zu kommen. Dieses Loch ist wie eine Krake, die mich immer wieder in diese Finsternis zieht, sodass ich mich nicht auf die Gespräche der anderen konzentrieren kann. Alle lachen um mich herum, ich lache mit. Natürlich, was sollte ich sonst tun? Aber innen ist es eben leer. Ich hoffe einfach, dass auch hier der Spruch gilt: Die Zeit heilt alle Wunden. Ich werde jetzt nicht depressiv, dagegen wehre ich mich. Bringt auch nicht wirklich was. Aber Gedanken mache ich mir schon. Vielleicht hilft das Schreiben. Ich werde es ausprobieren. Wer´s liest und wem es gefällt, freut euch. Ihr könnt an meinem Leben teilhaben. Und das würde mich freuen.

5 Kommentare 16.4.14 00:14, kommentieren